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Was ist der glykämische Index?

Der glykämische Index (GI) teilt die Lebensmittel hinsichtlich ihrer Fähigkeit ein, den nach dem Essen vorliegenden (postprandialen) Blutzuckerspiegel zu beeinflussen. Er ist in erster Linie abhängig von der Kohlenhydratzusammensetzung der Nahrung. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine Kost mit niedrigem glykämischen Index günstige Auswirkungen auf Insulinausschüttung, Blutzucker- und Plasma-Fett-Profile hat sowie kurzfristig das Sättigungsgefühl verlängern kann. Aus diesem Grund wird seit einiger Zeit der Einsatz von Diäten mit niedrigem glykämischen Index bei Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas (Fettsucht) und Arteriosklerose empfohlen.

Der GI spielt gerade für Ausdauersportler eine zunehmend wichtigere Rolle. Je nachdem, ob sich Sportler in Trainings- oder Wettkampfphasen befinden, sind unterschiedliche Kohlenhydrate sinnvoll.

Nach und während der Belastung helfen Kohlenhydrate mit einem hohen GI wie Multi-Plex von Multi-Food die Energiereserven wieder aufzufüllen. Für eine Langzeitenergieversorgung etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Wettkampf, werden Kohlenhydrate mit einem niedrigen GI empfohlen, wie Energy 32, da dadurch eine gleichmäßige und langanhaltende Versorgung mit Energie gewährleistet ist und der Glykogenspeicher gefüllt ist.

Würden stattdessen Drinks oder Energieriegel bereits vor dem Wettkampf verzehrt, käme es zu Beginn des Sports zu einem Abfall des Glucosespiegels und zu einer Entleerung des Glykogenspeichers sowie eines raschen Abbaus von freien Fettsäuren. Dies wurde in Studien nachgewiesen, die auch zeigten, dass eine solche Situation auch zu einer frühzeitigen Ermüdung der Sportler führte.